Fadel Shaker Fall: Gerichtstermin auf den 24. April verschoben, mögliche Einigung im Gespräch

Diese Entwicklungen finden in einem Kontext statt, der die libanesische Öffentlichkeit seit Jahren beschäftigt.
Spekulationen über mögliche Einigungen
Berichten lokaler Medien zufolge gibt es zunehmende Spekulationen über eine mögliche gerichtliche Einigung, die den Fall beenden könnte, insbesondere nachdem der Kläger Hilal Hamoud zum ersten Mal vor Gericht auftrat.
In seiner Aussage beschuldigte Hamoud Shaker, ihn während der Vorfälle in Sidon zum Mord angestiftet zu haben. Er erklärte, dass seine Rolle – laut seiner Aussage – auf die Anstiftung über Lautsprecher in der Moschee Bilal ibn Rabah beschränkt war, ohne jedoch zu bestätigen, dass er Shaker direkt am Ort der Auseinandersetzungen gesehen habe.
Shaker weist Vorwürfe zurück
Fadel Shaker wies die Vorwürfe während der Gerichtsverhandlung zurück und bezeichnete sie als unbegründet. Er äußerte Bedenken über Widersprüche in Hamouds Aussagen und betonte, dass die gegen ihn erhobenen Vorwürfe "fabriziert und konstruiert" seien.
Nach der Sitzung erklärte Shaker gegenüber den Medien, dass sein Ziel darin bestehe, seine vollständige Unschuld zu beweisen und nicht nach einer rechtlichen Einigung zu streben, da er der Meinung ist, dass der Fall politische Dimensionen hat, die über den rechtlichen Rahmen hinausgehen.
Rechtliche Entwicklungen könnten Shakers Position stärken
Frühere rechtliche Berichte deuteten darauf hin, dass das Gericht Empfehlungen aussprechen könnte, mehrere Anklagen gegen Shaker, darunter die Finanzierung von Terrorismus, Beleidigung eines brüderlichen Staates und Geldwäsche, fallenzulassen, was den Verlauf des endgültigen Urteils beeinflussen könnte.
Wendepunkt im Verfahren
Rechtsanwälte betrachten die Abweisung der persönlichen Klage durch Hilal Hamoud als einen entscheidenden Wendepunkt im Verfahren und weisen darauf hin, dass Shakers Verteidigung in der nächsten Phase der Verhandlung gestärkt werden könnte.
