Syrian Army Declares Military Zone and Curfew in Aleppo's Sheikh Maqsoud and Ashrafiyeh

Armee: SDF-Stellungen als legitime Ziele
In einer offiziellen Mitteilung, die von der syrischen Nachrichtenagentur „SANA“ verbreitet wurde, erklärte die Operationsbehörde, dass alle Positionen der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) in diesen Stadtteilen als legitime militärische Ziele gelten. Diese Entscheidung folgte auf eine als „große Eskalation“ bewertete Offensive der SDF sowie Berichten über „Massaker an Zivilisten“.
Dringender Appell an Zivilisten
Die Behörde forderte die Zivilbevölkerung auf, sich von den SDF-Stellungen fernzuhalten, um ihre Sicherheit zu gewährleisten, und warnte vor den Risiken, in den Kampfzonen oder in der Nähe militärischer Einrichtungen zu verbleiben, während die neuen Sicherheitsmaßnahmen in Kraft treten.
Eröffnung humanitärer Übergänge
In diesem Zusammenhang kündigte die Behörde die Eröffnung von zwei sicheren humanitären Übergängen zur Evakuierung von Zivilisten bis 15 Uhr an:
Übergang Al-Awarid
Übergang Al-Zuhur-Straße
Diese Übergänge sollen den Anwohnern bekannt sein und die Evakuierung vor Inkrafttreten der Ausgangssperre erleichtern.
Fortgesetzte Flucht und Sicherheitsmaßnahmen
Diese Entwicklungen erfolgen vor dem Hintergrund einer anhaltenden Flucht von Zivilisten aus Sheikh Maqsoud aufgrund der militärischen Eskalation. Laut „SANA“ arbeiten die inneren Sicherheitskräfte und die syrische Armee daran, die Vertriebenen zu schützen und ihre Evakuierung aus den Konfliktgebieten zu organisieren.
Zivilschutz: 850 Zivilisten evakuiert
Der syrische Zivilschutz berichtete, dass er auf die schwierigen humanitären Bedingungen in Aleppo reagiert hat und bis 12:30 Uhr 850 Zivilisten evakuiert hat, die meisten aus den Stadtteilen Sheikh Maqsoud und Ashrafiyeh, aufgrund der Angriffe auf mehrere Stadtteile durch die SDF.
Militärische Eskalation und zukünftige Entwicklungen
Beobachter warnen, dass die Erklärung der beiden Stadtteile zur militärischen Sperrzone den Weg für eine neue Phase militärischer Operationen in Aleppo ebnen könnte, während die humanitären Bedenken über die fortdauernde Flucht und die Verschlechterung der Lebensbedingungen der Zivilbevölkerung wachsen.
