Dokumentarfilm über Melania Trump übertrifft Erwartungen und entfacht Kontroversen

Der neue Dokumentarfilm "Melania", produziert von Amazon MGM, hat am vergangenen Wochenende in Nordamerika mit Einnahmen von 7 Millionen Dollar für Überraschung gesorgt und damit die Erwartungen vieler übertroffen.
Der Film beleuchtet das Leben von Melania Trump, der First Lady der Vereinigten Staaten, in den zwanzig Tagen vor der Amtseinführung ihres Mannes als Präsident im Jahr 2025 und bietet einen tiefen Einblick in ihr persönliches und politisches Leben vor dem Einzug ins Weiße Haus.
Analyst David A. Gross von Franchise Entertainment Research bezeichnete den Film als eine politische Investition, weniger als ein profitables Filmprojekt. Er merkte an, dass die Produktionskosten von 75 Millionen Dollar für einen Dokumentarfilm hoch erscheinen, jedoch für Amazon relativ gering sind.
Er fügte hinzu: "Das ist ein starker Start für einen Dokumentarfilm, könnte jedoch für andere Filme besorgniserregend sein, da die Möglichkeiten für hohe internationale Einnahmen begrenzt sind."
In der allgemeinen Kinokassenliste führte der Film "Send Help", produziert von Twentieth Century, mit Einnahmen von 20 Millionen Dollar.
Die Handlung dreht sich um eine Frau und ihren Chef, die nach einem Flugzeugabsturz auf einer verlassenen Insel ums Überleben kämpfen, mit Rachel McAdams und Dylan O'Brien in den Hauptrollen.
Auf dem zweiten Platz landete der Film "Iron Lang" mit Einnahmen von 18 Millionen Dollar. Dieses Science-Fiction-Werk basiert auf einem Videospiel und wurde von YouTube-Star Mark Fischbach, bekannt als Markiplier, geschrieben, inszeniert und finanziert. Es spielt in einer post-apokalyptischen Welt.
Die Premiere des Films "Melania" fand Ende Januar im John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington statt, wo die First Lady persönlich anwesend war, begleitet von erheblichem Medien- und Publikumsinteresse.
