US Oil Production Reaches Record High in September, Easing Market Surplus Concerns

Die U.S. Energy Information Administration (EIA) hat bekannt gegeben, dass die Ölproduktion in den USA im September auf einen Rekordwert von 13,84 Millionen Barrel pro Tag gestiegen ist, was die Erwartungen an eine anhaltende Marktbalance stärkt und Ängste vor einem möglichen Überschuss mindert.
Laut den am Freitag veröffentlichten offiziellen Daten stieg die US-Rohölproduktion um 44.000 Barrel pro Tag. New Mexico, der zweitgrößte Produzent, erreichte ebenfalls einen Rekordwert von 2,351 Millionen Barrel pro Tag. Zudem erhöhte sich die Produktion im Golf von Mexiko auf 1,983 Millionen Barrel pro Tag, dem höchsten Stand seit Februar 2020.
Die globalen Ölmärkte zeigten am Freitag ein gemischtes Bild. Während die Öl-Futures weltweit fielen, stiegen die US-Futures. Diese Entwicklungen erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Spannungen und der bevorstehenden "OPEC+"-Sitzung am Sonntag.
Die Brent-Rohöl-Futures für Januar 2026, die am Freitag ausliefen, fielen um 7 Cent auf 63,41 Dollar pro Barrel. Im Gegensatz dazu stieg der Preis für West Texas Intermediate (WTI) auf 59,56 Dollar pro Barrel, was einem Anstieg von 91 Cent oder 1,955% im Vergleich zum Schlusskurs am Mittwoch entspricht. Diese Preisschwankungen folgten auf eine Unterbrechung der WTI-Futures aufgrund eines technischen Problems bei der CME Group.
Beide Rohölarten verzeichnen nun den vierten Rückgang in Folge, was die längste Verlustserie seit 2023 darstellt. Dies geschieht trotz wöchentlicher Gewinne von über 1%, da die Erwartungen an ein steigendes globales Angebot die Preise beeinflussen.
