New Study Reveals Secrets of Venus' Extreme Winds
November 29, 2025154 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Eine neue wissenschaftliche Studie hat eine lange gesuchte Erklärung für das Rätsel der extremen Winde auf dem Planeten Venus geliefert, wo Winde Geschwindigkeiten von über 100 Metern pro Sekunde erreichen – Werte, die weit über den stärksten Erdbeben liegen.
Besonders bemerkenswert ist, dass die Atmosphäre der Venus sich dreimal schneller dreht als der Planet selbst, ein Phänomen, das als "superschnelle Rotation" bekannt ist und Wissenschaftler seit Jahrzehnten beschäftigt. Während die Venus 243 Erdtage benötigt, um sich einmal um ihre Achse zu drehen, vollzieht ihre Atmosphäre diesen Zyklus in nur vier Tagen.
Die in der Fachzeitschrift AGU Advances veröffentlichte Studie zeigt, dass das Geheimnis nicht in den Winden selbst liegt, sondern in einem täglichen Gezeitenzyklus, der durch die Sonnenwärme erzeugt wird. Dieser Zyklus fungiert als riesiger Motor, der die Atmosphäre von der extrem heißen Tagseite zur kühleren Nachtseite drängt und starke, kontinuierliche Strömungen erzeugt, die als Energiepumpe wirken.
Das Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Dixin Lai von der Chinesischen Universität für Wissenschaft und Technologie nutzte Daten von den Raumsonden "Venus Express" der Europäischen Raumfahrtagentur und "Akatsuki" der Japanischen Raumfahrtagentur, die über einen Zeitraum von 16 Jahren gesammelt wurden, sowie hochpräzise digitale Simulationsmodelle.
Die Ergebnisse legen nahe, dass Wissenschaftler früher dachten, die wiederkehrenden Wetterbedingungen, die zweimal täglich auftreten, seien der Hauptmotor der superschnellen Rotation. Die neue Studie bestätigt jedoch, dass der tägliche Gezeitenzyklus die Hauptquelle der Energie für die oberen Wolkenschichten ist, was die Winde in einem ständigen Beschleunigungszustand hält.
Diese Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven für das Verständnis der atmosphärischen Dynamiken auf langsam rotierenden Planeten, sowohl innerhalb unseres Sonnensystems als auch darüber hinaus. Fragen zu den extremen Klimabedingungen auf der Venus und ob ähnliche Prozesse die Entwicklung erdähnlicher Planeten in anderen Teilen des Universums beeinflussen könnten, bleiben weiterhin offen.
Besonders bemerkenswert ist, dass die Atmosphäre der Venus sich dreimal schneller dreht als der Planet selbst, ein Phänomen, das als "superschnelle Rotation" bekannt ist und Wissenschaftler seit Jahrzehnten beschäftigt. Während die Venus 243 Erdtage benötigt, um sich einmal um ihre Achse zu drehen, vollzieht ihre Atmosphäre diesen Zyklus in nur vier Tagen.
Die in der Fachzeitschrift AGU Advances veröffentlichte Studie zeigt, dass das Geheimnis nicht in den Winden selbst liegt, sondern in einem täglichen Gezeitenzyklus, der durch die Sonnenwärme erzeugt wird. Dieser Zyklus fungiert als riesiger Motor, der die Atmosphäre von der extrem heißen Tagseite zur kühleren Nachtseite drängt und starke, kontinuierliche Strömungen erzeugt, die als Energiepumpe wirken.
Das Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Dixin Lai von der Chinesischen Universität für Wissenschaft und Technologie nutzte Daten von den Raumsonden "Venus Express" der Europäischen Raumfahrtagentur und "Akatsuki" der Japanischen Raumfahrtagentur, die über einen Zeitraum von 16 Jahren gesammelt wurden, sowie hochpräzise digitale Simulationsmodelle.
Die Ergebnisse legen nahe, dass Wissenschaftler früher dachten, die wiederkehrenden Wetterbedingungen, die zweimal täglich auftreten, seien der Hauptmotor der superschnellen Rotation. Die neue Studie bestätigt jedoch, dass der tägliche Gezeitenzyklus die Hauptquelle der Energie für die oberen Wolkenschichten ist, was die Winde in einem ständigen Beschleunigungszustand hält.
Diese Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven für das Verständnis der atmosphärischen Dynamiken auf langsam rotierenden Planeten, sowohl innerhalb unseres Sonnensystems als auch darüber hinaus. Fragen zu den extremen Klimabedingungen auf der Venus und ob ähnliche Prozesse die Entwicklung erdähnlicher Planeten in anderen Teilen des Universums beeinflussen könnten, bleiben weiterhin offen.
