Das marokkanische Innenministerium hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass seit dem vergangenen Freitag mehr als 108.000 Menschen aus dem Nordwesten des Landes evakuiert wurden. Diese Maßnahme wurde als Vorsichtsmaßnahme aufgrund der drohenden Überschwemmungen ergriffen, die durch anhaltende starke Regenfälle verursacht werden.
Das Ministerium erklärte, dass die Evakuierung auf Warnungen von Fachbehörden basiert, die vor außergewöhnlichen Wasserzuflüssen warnen. Diese könnten mehrere Wasseranlagen, insbesondere den Wasserspeicher des Oued Makhazen, erheblich beeinträchtigen, der einen beispiellosen Anstieg seines Wasserstands verzeichnet hat.
Es wurde hinzugefügt, dass dieser Anstieg einen erheblichen Druck auf die Dammstrukturen ausüben könnte, was die Erhöhung des Alarmniveaus und die Umsetzung von Vorsichtsmaßnahmen zur Sicherung der Bevölkerung und des Eigentums erforderlich machte.