US-Dollar verzeichnet größten wöchentlichen Rückgang seit vier Monaten

Die globalen Finanzmärkte zeigen Zurückhaltung, da der US-Dollar auf den größten Rückgang seit vier Monaten zusteuert. Dies wurde am Donnerstag deutlich, als die Handelsvolumina aufgrund des Thanksgiving-Urlaubs in den Vereinigten Staaten gering waren.
Investoren richten ihr Augenmerk auf die zukünftige Geldpolitik, insbesondere da Analysten erwarten, dass die US-Notenbank die erste unter den großen Zentralbanken sein wird, die Zinssenkungen vornimmt.
Im asiatischen Handel stieg der japanische Yen um etwa 0,4 % auf 155,87 Yen pro Dollar, was auf eine mögliche Wende in der Geldpolitik der Bank of Japan hindeutet.
Der Euro erreichte über 1,16 Dollar, während das britische Pfund auf 1,3265 Dollar anstieg und damit den höchsten Stand seit Ende Oktober erreichte. Diese Entwicklungen werden auf das britische Budget zurückgeführt, das einige Bedenken hinsichtlich der finanziellen Stabilität gemildert hat.
Der neuseeländische Dollar stieg auf 0,5728 Dollar, was einem Anstieg von etwa 2 % seit der Zinssenkung der neuseeländischen Zentralbank am Mittwoch entspricht. Die Zentralbank deutete an, dass der Lockerungszyklus möglicherweise zu Ende geht.
Der australische Dollar verzeichnete ebenfalls einen Anstieg, unterstützt durch Inflationsdaten, die über den Erwartungen lagen. Experten glauben, dass auch dort der geldpolitische Lockerungszyklus abgeschlossen sein könnte.
Der Dollar-Index, der die Leistung des US-Dollars gegenüber anderen Währungen misst, blieb stabil bei 99,433 Punkten, nachdem er von einem sechsmonatigen Höchststand gefallen war. Der Index steuert auf den größten wöchentlichen Rückgang seit Juli zu.
Der chinesische Yuan blieb stabil bei 7,08 gegenüber dem Dollar, unterstützt durch Maßnahmen der chinesischen Zentralbank zur Stabilität.
