Egyptian Education Minister Denies Legal Charges Amidst Controversy

Das ägyptische Bildungsministerium hat entschieden, dass Bildungsminister Mohamed Abdel Latif nicht wegen der angeblichen Weigerung, ein Gerichtsurteil zu vollstrecken, vor Gericht gestellt wird. Das Ministerium betont, dass alle vorherigen rechtlichen Auseinandersetzungen zu seinen Gunsten entschieden wurden.
Shadi Abdel Allah, der Sprecher des Ministeriums, erklärte in einer offiziellen Mitteilung am Mittwoch, dass Berichte über eine Anklage gegen den Minister ungenau seien. Er verwies darauf, dass die Angelegenheit auf einen Rechtsstreit bezüglich der Grundschule Towa in der Provinz Minya zurückgeht.
Ein Bürger hatte eine Klage gegen den Minister eingereicht, in der er die Übergabe der Schule basierend auf einem zivilrechtlichen Urteil aus dem Jahr 2013 forderte. Das ägyptische Gericht hat jedoch das Ministerium gerecht behandelt.
Am 29. Juli 2025 entschied das Amtsgericht Minya, die strafrechtlichen und zivilrechtlichen Klagen nicht anzunehmen und verurteilte den Kläger zur Tragung der Kosten. Dies bestätigt die Unschuld des Ministeriums und des Ministers in Bezug auf die Vorwürfe der Nichterfüllung.
Die Erklärung des Ministeriums stellte zudem klar, dass die zweite Klage, die der Kläger nach seinem ersten Verlust eingereicht hat, bisher nicht offiziell bei der Staatsanwaltschaft oder der Rechtsabteilung des Ministeriums eingegangen ist. Daher wurden keine neuen rechtlichen Schritte gegen den Minister eingeleitet.
Mohamed Abdel Latif hat am 3. Juli 2024 das Bildungsministerium im Rahmen der zweiten Regierung von Premierminister Mostafa Madbouli übernommen und leitet weiterhin die Bildungsangelegenheiten in Ägypten, wobei er auf alle rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Ministerium achtet.
