Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat heute, am Montag, mitgeteilt, dass 53 Migranten bei einem Schiffsunglück im Mittelmeer in der Nähe von Zwara, Libyen, gestorben oder als vermisst gelten. Lediglich zwei Frauen konnten aus dem Vorfall gerettet werden.
Die IOM erklärte, dass dieser Vorfall Teil der gefährlichen Versuche ist, das Mittelmeer zu überqueren. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1873 Migranten als tot oder vermisst gemeldet, darunter 1342 auf der zentralen Route, die Nordafrika mit Europa verbindet. Diese Zahlen verdeutlichen die anhaltenden Risiken, denen Migranten in der Region ausgesetzt sind.