Study Reveals Women May Conceal Mental Health Issues More Effectively Than Men
December 8, 2025415 AufrufeLesezeit: 3 Minuten

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Psychische Störungen sind nicht länger nur mit dem gewalttätigen männlichen Archetyp verbunden, der seit Jahrzehnten in Filmen dargestellt wird. Laut einer aktuellen Studie der Universität Brüssel sind Frauen häufig ebenso stark betroffen, jedoch besser darin, ihre Symptome hinter einer Fassade von Ruhe und Normalität zu verbergen.
In der Filmwelt dominieren oft Darstellungen von Männern mit psychischen Störungen, wie etwa "Patrick Bateman" aus American Psycho oder der "Joker" aus The Dark Knight, die psychische Probleme durch Gewalt und Chaos verkörpern. Die neue Forschung zeigt jedoch, dass Frauen eine andere, komplexere Art von Störungen erleben.
Eine stille Störung hinter einer stabilen Fassade
Die Studie, an der 492 Teilnehmer teilnahmen, ergab, dass Frauen, die Merkmale des sogenannten "dunklen Trios" – Narzissmus, Machiavellismus und psychische Störungen – aufweisen, signifikant unter zwei tiefgreifenden psychischen Zuständen leiden:
Emotionale Blindheit: Schwierigkeiten oder Unfähigkeit, eigene Gefühle zu erkennen oder auszudrücken.
Anhedonie: nahezu vollständiger Verlust von Freude und Antrieb, selbst bei den einfachsten Freuden des Lebens.
Bei Männern zeigte sich diese Beziehung zwischen psychologischen Merkmalen und emotionalen Faktoren nicht in gleichem Maße, was Raum für eine Neubewertung der Diagnose psychischer Störungen bei beiden Geschlechtern schafft.
Drei Gründe für den Unterschied zwischen Männern und Frauen
Die Forscher identifizieren drei Hauptfaktoren, die die Geschlechterunterschiede im Ausdruck psychischer Störungen erklären:
1. Biologische Aspekte: Ein höherer Testosteronspiegel bei Männern könnte dazu führen, dass sie ihre Störungen durch aggressives Verhalten und Risikobereitschaft ausleben, während Frauen dazu neigen, ihren Schmerz zu unterdrücken und in innere Qualen umzuwandeln.
2. Soziale und kulturelle Aspekte: Frauen werden oft dazu erzogen, Schmerz zu verbergen und nach innen zu lenken, während Männern erlaubt wird, ihre Emotionen durch Wut oder Gewalt auszudrücken, was die Unterschiede im äußeren Erscheinungsbild der Störungen verstärkt.
3. Geschichte psychischer Traumata: Die Studie legt nahe, dass viele Frauen mit ausgeprägten psychologischen Merkmalen frühzeitig schmerzhafte Erfahrungen gemacht haben, die zu chronischer emotionaler Instabilität und Schwierigkeiten bei der Regulierung von Gefühlen führten.
Subtile Störungen ohne Gewalt
Im Gegensatz zu Männern, die möglicherweise zu direkter physischer Gewalt greifen, neigen Frauen laut der Studie zu subtileren und langfristig wirkenden Verhaltensweisen wie emotionaler Manipulation, Beziehungskontrolle und der Verbreitung von Gerüchten, indem sie Stereotypen ausnutzen, die sie als ruhig und schwach darstellen.
Diese Dynamik birgt Risiken; viele Frauen leiden jahrelang still, ohne eine adäquate Diagnose zu erhalten, da ihre Symptome nicht dem traditionellen Bild psychischer Störungen entsprechen.
Ergebnisse mit potenziellen Auswirkungen auf Diagnose und Behandlung
Diese Ergebnisse sind mehr als nur eine wissenschaftliche Entdeckung; sie könnten einen Wendepunkt im Verständnis der psychischen Gesundheit von Frauen darstellen. Sie decken die Mängel traditioneller diagnostischer Instrumente auf und fördern die Entwicklung präziserer Ansätze, die die emotionalen und physiologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern berücksichtigen.
Psychische Störungen sind, so zeigt die Studie, kein einheitliches Muster, sondern ein komplexes Mosaik aus biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren. Das Verständnis dieser Komplexität könnte entscheidend sein, um Millionen von Fällen zu helfen, die unentdeckt bleiben, weil sie einfach "normal" erscheinen.
In der Filmwelt dominieren oft Darstellungen von Männern mit psychischen Störungen, wie etwa "Patrick Bateman" aus American Psycho oder der "Joker" aus The Dark Knight, die psychische Probleme durch Gewalt und Chaos verkörpern. Die neue Forschung zeigt jedoch, dass Frauen eine andere, komplexere Art von Störungen erleben.
Eine stille Störung hinter einer stabilen Fassade
Die Studie, an der 492 Teilnehmer teilnahmen, ergab, dass Frauen, die Merkmale des sogenannten "dunklen Trios" – Narzissmus, Machiavellismus und psychische Störungen – aufweisen, signifikant unter zwei tiefgreifenden psychischen Zuständen leiden:
Emotionale Blindheit: Schwierigkeiten oder Unfähigkeit, eigene Gefühle zu erkennen oder auszudrücken.
Anhedonie: nahezu vollständiger Verlust von Freude und Antrieb, selbst bei den einfachsten Freuden des Lebens.
Bei Männern zeigte sich diese Beziehung zwischen psychologischen Merkmalen und emotionalen Faktoren nicht in gleichem Maße, was Raum für eine Neubewertung der Diagnose psychischer Störungen bei beiden Geschlechtern schafft.
Drei Gründe für den Unterschied zwischen Männern und Frauen
Die Forscher identifizieren drei Hauptfaktoren, die die Geschlechterunterschiede im Ausdruck psychischer Störungen erklären:
1. Biologische Aspekte: Ein höherer Testosteronspiegel bei Männern könnte dazu führen, dass sie ihre Störungen durch aggressives Verhalten und Risikobereitschaft ausleben, während Frauen dazu neigen, ihren Schmerz zu unterdrücken und in innere Qualen umzuwandeln.
2. Soziale und kulturelle Aspekte: Frauen werden oft dazu erzogen, Schmerz zu verbergen und nach innen zu lenken, während Männern erlaubt wird, ihre Emotionen durch Wut oder Gewalt auszudrücken, was die Unterschiede im äußeren Erscheinungsbild der Störungen verstärkt.
3. Geschichte psychischer Traumata: Die Studie legt nahe, dass viele Frauen mit ausgeprägten psychologischen Merkmalen frühzeitig schmerzhafte Erfahrungen gemacht haben, die zu chronischer emotionaler Instabilität und Schwierigkeiten bei der Regulierung von Gefühlen führten.
Subtile Störungen ohne Gewalt
Im Gegensatz zu Männern, die möglicherweise zu direkter physischer Gewalt greifen, neigen Frauen laut der Studie zu subtileren und langfristig wirkenden Verhaltensweisen wie emotionaler Manipulation, Beziehungskontrolle und der Verbreitung von Gerüchten, indem sie Stereotypen ausnutzen, die sie als ruhig und schwach darstellen.
Diese Dynamik birgt Risiken; viele Frauen leiden jahrelang still, ohne eine adäquate Diagnose zu erhalten, da ihre Symptome nicht dem traditionellen Bild psychischer Störungen entsprechen.
Ergebnisse mit potenziellen Auswirkungen auf Diagnose und Behandlung
Diese Ergebnisse sind mehr als nur eine wissenschaftliche Entdeckung; sie könnten einen Wendepunkt im Verständnis der psychischen Gesundheit von Frauen darstellen. Sie decken die Mängel traditioneller diagnostischer Instrumente auf und fördern die Entwicklung präziserer Ansätze, die die emotionalen und physiologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern berücksichtigen.
Psychische Störungen sind, so zeigt die Studie, kein einheitliches Muster, sondern ein komplexes Mosaik aus biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren. Das Verständnis dieser Komplexität könnte entscheidend sein, um Millionen von Fällen zu helfen, die unentdeckt bleiben, weil sie einfach "normal" erscheinen.
