UN Calls for Comprehensive Dialogue in Sudan as Burhan Affirms Government's Willingness to Collaborate

Lamamra äußerte sich während eines Treffens mit dem Vorsitzenden des Souveränen Rates, Abdel Fattah Burhan, in Khartum. Sein Besuch erfolgte im Auftrag des UN-Generalsekretärs, um die politischen, sicherheitspolitischen und humanitären Entwicklungen im Sudan zu beobachten.
Burhan bekräftigte seinerseits, dass die sudanesische Regierung offen für die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und deren Agenturen ist, um humanitäre, entwicklungs- und sozialpolitische Ziele zu erreichen. Er hob den Wunsch der sudanesischen Führung hervor, landesweiten Frieden zu schaffen, um den Erwartungen der Bevölkerung gerecht zu werden.
Er betonte auch sein Bestreben, die Koordination mit der internationalen Organisation und ihrem Gesandten fortzusetzen, um die Stabilität im Sudan und in der Region zu gewährleisten.
In diesem Kontext setzen die internationalen Akteure ihren Druck fort, um die Konfliktparteien zu einem Waffenstillstand zu bewegen. Der US-Gesandte für Afrika, Mike Polus, forderte am 25. November die Annahme eines Plans für einen bedingungslosen Waffenstillstand. Burhan kritisierte jedoch die US-Vermittlung und bezeichnete sie als nicht neutral. Zudem wies er die Vorschläge des internationalen Quartetts, bestehend aus den USA, Saudi-Arabien, Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten, zurück.
Die Rapid Support Forces erklärten am 6. November ihre Zustimmung zu einem humanitären Waffenstillstand, nachdem sie die Kontrolle über die Stadt Al-Fasher, die letzte Bastion der Armee in Darfur, übernommen hatten.
Das internationale Quartett hatte im September eine Initiative vorgeschlagen, die einen dreimonatigen Waffenstillstand, gefolgt von einem dauerhaften Waffenstillstand und einer kurzen Übergangszeit zu einer zivilen Regierung, vorsieht. Dabei wurde betont, dass militärische Lösungen nicht in Betracht gezogen werden.
