Syrische Behörden melden Festnahmen nach tödlichem Moscheenanschlag in Homs

Verantwortung und ISIS
Die extremistische Gruppe „Sarayya Ansar al-Sunna“ hat den Anschlag für sich reklamiert, während die syrischen Behörden ISIS für die Planung verantwortlich machen. Die Gruppe erklärte über die Telegram-App, dass sie in Zusammenarbeit mit anderen Gruppen Sprengsätze in der Moschee detoniert hat und drohte mit weiteren Angriffen in der Zukunft.
Internationale Reaktionen
Mehrere Länder, darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Irak, die Türkei, Jordanien, Libanon und Katar, sowie der Golf-Kooperationsrat, die Arabische Liga und die Liga der Islamischen Welt, verurteilten den Anschlag und sprachen sich entschieden gegen Terrorismus und Extremismus sowie Angriffe auf Gotteshäuser aus. Das saudische Außenministerium bekräftigte die Solidarität mit Syrien und unterstützte die Bemühungen der syrischen Regierung zur Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität, wobei es die Ablehnung von Angriffen auf Zivilisten und Moscheen betonte.
Hintergrund des Anschlags
Die Explosion ereignete sich in der Moschee Imam Ali ibn Talib in Homs, etwa zwei Wochen vor der Bekanntgabe der Festnahmen. Dieser Vorfall ist Teil einer Reihe von Angriffen, die die Gruppe „Ansar al-Sunna“ seit ihrer Gründung nach dem Sturz der vorherigen Regierung verübt hat, einschließlich eines Selbstmordanschlags in einer Kirche in Damaskus im letzten Juni.
Warnungen vor weiteren Angriffen
Die extremistische Gruppe warnte vor einer Zunahme terroristischer Angriffe in der Zukunft, was die anhaltende Bedrohung durch terroristische Organisationen in Syrien verdeutlicht, trotz intensiver Sicherheitsmaßnahmen zur Kontrolle dieser Aktivitäten und zum Schutz von Zivilisten.
