France Urges Respect for Syrian Sovereignty Following Military Action in Beit Jinn

Die französische Position wurde von Jean Faver, dem Geschäftsträger Frankreichs in Syrien, auf der Plattform „X“ bekräftigt. Er betonte die Notwendigkeit, die Stabilität Syriens und dessen territoriale Integrität gemäß dem Völkerrecht sowie dem 1974 unterzeichneten Abkommen über die Trennung der Streitkräfte zu wahren.
Faver äußerte große Besorgnis über Berichte aus der Region, insbesondere über zivile Opfer während der militärischen Operation, und forderte ein Ende aller Handlungen, die die Sicherheit gefährden und Spannungen in der Region verstärken könnten.
Er appellierte an alle regionalen Akteure, die Bemühungen zur Wiederherstellung der Stabilität in Syrien zu unterstützen, um dem Land zu ermöglichen, eine zentrale Rolle bei der Schaffung von Frieden und Sicherheit zum Wohle seiner Bevölkerung und der gesamten Region zu spielen.
Eskalation vor Ort
Am Freitagmorgen drangen israelische Streitkräfte in Beit Jinn ein, was zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit den Einheimischen führte. Erste Berichte deuten auf Verletzungen von sechs israelischen Soldaten, darunter drei Offiziere, hin.
Auf die Auseinandersetzungen folgte eine intensive militärische Lufteskalation über der Stadt, die 13 Tote, darunter Frauen und Kinder, sowie etwa 25 Verletzte zur Folge hatte.
Das syrische Außenministerium verurteilte die Angriffe und bezeichnete sie als „vollständiges Kriegsverbrechen“. Es forderte den Sicherheitsrat, die Vereinten Nationen und die Arabische Liga auf, dringende Maßnahmen zu ergreifen, um die Angriffe zu stoppen und die syrische Souveränität sowie die Integrität seines Territoriums zu gewährleisten.
Trotz der Bestätigung aus Damaskus, dass keine Bedrohung für Israel besteht, setzte die israelische Armee ihre begrenzten Operationen in syrisches Gebiet fort und führte in den letzten Monaten Luftangriffe auf militärische Standorte, Fahrzeuge und Waffenlager der syrischen Armee durch.
Beit Jinn liegt an den östlichen Hängen des Golans, etwa zehn Kilometer von der Grenze zum besetzten Golan entfernt, und hat in letzter Zeit eine Reihe von Angriffen erlebt, die Luft- und Artilleriebeschuss sowie temporäre Bodeninvasionen umfassen.
