Documentary Explores Personal Tragedy of Libyan Director's Father and His Connection to Gaddafi

Al-Kikhia, die erst sechs Jahre alt war, als ihr Vater 1993 verschwand, teilt in dem Film ihre spärlichen Erinnerungen an ihn, die sie als "blitzartige Erinnerungen" beschreibt. Die Dokumentation versucht, die Umstände seines Verschwindens zu ergründen, indem sie die Aussagen von über 60 Zeugen, Archivmaterial und persönliche Heimvideos einbezieht.
In einer Presseerklärung erklärte al-Kikhia, dass der Film "eine Brücke zwischen den Generationen schlagen" wolle, indem er Kunst als Medium nutzt, um die Vergangenheit zu verstehen und sich von deren Geistern zu befreien.
Die Produktion des Films, die neun Jahre in Anspruch nahm, verwandelt die persönliche Sorge der Regisseurin in eine öffentliche Angelegenheit, die sich mit Themen wie Freiheit und der Aufarbeitung der Vergangenheit auseinandersetzt. Al-Kikhia betonte, dass "niemand dem Gericht der Geschichte und der Gerechtigkeit der Zeit entkommen kann".
