AI Uncovers Cause of Mysterious Earthquakes Near Santorini Volcano
November 22, 2025498 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat das Rätsel um die Tausenden von Erdbeben gelöst, die Anfang 2025 die griechische Insel Santorin erschütterten, indem es fortschrittliche KI-Technologien zur Analyse seismischer Daten einsetzte. Die Ergebnisse zeigen, dass die Ursache in der Bewegung von Magma-Platten in Wellenform unter der Erdkruste liegt.
In einem Zeitraum von sechs Wochen registrierten die Forscher über 25.000 Erdbeben zwischen den Inseln Santorin und Amorgos, von denen die Einwohner Hunderte spürten, wobei einige eine Stärke von über 4,5 auf der Richterskala erreichten. Dies führte zur Ausrufung des Notstands, zur Schließung von Schulen und zu Besorgnis unter den Bewohnern und Touristen.
Wie beeinflusste das Magma die Erdbeben?
Die Studie legt dar, dass sich das Magma in einer Tiefe von über 10 Kilometern unter der Erdoberfläche bewegt und sich horizontal über eine Fläche von bis zu 20 Kilometern erstreckt. Dies entspricht einem Volumen, das 200.000 olympische Schwimmbecken füllen könnte. Die Forscher stellten fest, dass das Magma nicht genügend Druck aufbaute, um an die Oberfläche zu gelangen, was die vulkanische Bedrohung bisher begrenzt hat.
Die Studie zeigt außerdem, dass die Bewegung des Magmas in Form von aufeinanderfolgenden Impulsen erfolgt, die die Gesteinsrisse periodisch öffnen und schließen. Dies erklärt die anhaltende Serie der Erdbeben über mehrere Wochen.
Bedeutung der Entdeckung
Diese Entdeckung stellt einen bedeutenden wissenschaftlichen Fortschritt dar, da sie eine neue Methode zur Überwachung vulkanischer Aktivitäten bietet. Erdbeben können als "virtuelle Druckmessgeräte" genutzt werden, um zwischen tektonischen Erdbeben und solchen, die durch Magmabewegungen verursacht werden, zu unterscheiden. Dies verbessert die Fähigkeit zur Vorhersage zukünftiger Vulkanausbrüche, insbesondere in maritimen Gebieten, die mit herkömmlichen Methoden schwer zu überwachen sind.
Es ist erwähnenswert, dass Santorin eine aktive Vulkanregion ist, die um 1620 v. Chr. einen gewaltigen Ausbruch erlebte, bekannt als die "Minoische Eruption", was die Überwachung seismischer und vulkanischer Aktivitäten entscheidend für die Sicherheit der Bewohner und Besucher macht.
