US Court Sentences South Sudanese Refugee for Attempted Arms Smuggling

Ein US-Bundesgericht hat den südsudanesischen Menschenrechtsaktivisten und Wirtschaftsexperten Peter Biak Ajak zu 46 Monaten Gefängnis verurteilt, nachdem er wegen des Versuchs, Waffen nach Südsudan zu schmuggeln, um einen Putsch gegen die Regierung in Juba zu initiieren, verurteilt wurde.
Ajak war Mitte 2020 in die USA geflohen und hatte Präsident Salva Kiir beschuldigt, ihn beseitigen zu wollen. Im März 2024 wurde er zusammen mit seinem Landsmann Abraham Chol Kiech, der die US-Staatsbürgerschaft besitzt, festgenommen.
Beide Männer bekannten sich schuldig, gegen die US-Waffen- und Militärgeräteschutzgesetze verstoßen zu haben, nachdem sie sich verschworen hatten, Waffen im Wert von fast 4Millionen Dollar zwischen Februar 2023 und Februar 2024 zu erwerben.
Zu den Waffen, die sie zu schmuggeln versuchten, gehörten mehr als 1000 automatische Gewehre und Maschinengewehre, 200 „RPG“-Granatwerfer und 10 „Stinger“-Raketenwerfer.
Die Festnahme erfolgte ein Jahr, nachdem sie Kontakt zu Personen aufgenommen hatten, die sie für potenzielle Lieferanten hielten, die sich jedoch als Bundesagenten herausstellten.
Die US-Justiz hatte zuvor eine Haftstrafe von 41 Monaten gegen Abraham Chol Kiech verhängt. John Eisenberg vom Ministerium für Innere Sicherheit erklärte, dass Ajak "sich verschworen hatte, amerikanische Waffen nach Südsudan zu exportieren, um die Macht zu übernehmen".
Dieser Fall verdeutlicht die Bemühungen der USA, Waffenschmuggel und Putsche im Ausland zu verhindern, selbst wenn die Verdächtigen Flüchtlinge oder Bewohner ihres Landes sind.
