1960er Jahre Vorhersage über Zivilisationskrise: Droht der Welt 2026 ein Zusammenbruch?

Im November 1960 veröffentlichte die Fachzeitschrift "Science" eine Untersuchung von drei Wissenschaftlern der Universität Illinois, Heinz von Foerster, Patricia Moore und Lawrence Amoy, die vor einem dramatischen Zusammenbruch der Zivilisation aufgrund des Drucks auf natürliche Ressourcen durch das Bevölkerungswachstum warnten.
Die Forscher thematisierten nicht plötzliche Katastrophen wie Atomkriege oder Meteoriteneinschläge, sondern einen schleichenden Prozess: das rapide Bevölkerungswachstum und die steigende Lebenserwartung, die dazu führen, dass Ressourcen schneller erschöpft werden, als die Erde in der Lage ist, Nahrung und Energie bereitzustellen.
Im Jahr 1960 lebten etwa 3 Milliarden Menschen auf der Erde, während die Zahl heute über 8 Milliarden liegt. Diese Entwicklung erinnert an die Warnungen der Wissenschaftler vor rund 65 Jahren.
Dennoch betonen zeitgenössische Experten, dass der Höhepunkt der globalen Bevölkerung um das Jahr 2080 erwartet wird. Technologische und landwirtschaftliche Innovationen haben viele frühere Ängste, wenn auch vorübergehend, entkräftet.
Die Wurzeln dieser Thematik reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, als der britische Ökonom Thomas Malthus warnte, dass das Bevölkerungswachstum die Nahrungsmittelproduktion übersteigen könnte, was zu globalen Hungersnöten führen würde.
Die Mehrheit der heutigen Wissenschaftler ist sich jedoch einig, dass die Menschheit nicht unmittelbar vor dem Ende steht, sondern vor komplexen Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Ressourcennutzung und sozialer Ungleichheit, die durch fundierte politische, technologische und soziale Maßnahmen angegangen werden können.
In diesem Kontext berichten Medien, dass einige Milliardäre, darunter Mark Zuckerberg, in unterirdische Bunker und abgelegene Immobilien investieren, um sich auf mögliche Szenarien eines globalen Zusammenbruchs vorzubereiten.
