Israeli Forces Conduct Searches and Detain Ambulance in West Bank Amid Rising Tensions

Am Freitag kam es im Westjordanland zu einer neuen Welle von Durchsuchungen und Festnahmen durch die israelischen Streitkräfte in mehreren Regionen, während die Spannungen seit dem Beginn des Konflikts im Gazastreifen im Oktober 2023 zunehmen.
Im Bezirk Hebron nahmen die Truppen drei Palästinenser aus Hebron sowie aus den Städten Dier Samet und Samu fest, nachdem sie deren Wohnhäuser durchsucht hatten. In den Städten Dura und Halhul gab es keine weiteren Festnahmen.
Im Bezirk Tulkarem drangen die Truppen in die Städte Anabta und Kafr al-Labad ein, wobei in Kafr al-Labad eine Sprengladung detonierte, bevor die Truppen sich zurückzogen. Die Abrissarbeiten im Flüchtlingslager Nur Shams wurden fortgesetzt.
In Jenin waren die Anwohner besonders betroffen, als israelische Soldaten einen Krankenwagen des Palästinensischen Roten Halbmonds festhielten, während dieser einen Patienten in der Nähe des Shahid Khalil Suleiman Krankenhauses transportierte, was zu weit verbreiteter Empörung führte.
Diese jüngsten Entwicklungen erfolgen vor dem Hintergrund, dass Israel weiterhin Siedlungen ausbaut. Im vergangenen August genehmigte die israelische Zivilverwaltung das Projekt "E1", das den Bau neuer Siedlungen auf einer Fläche von 12 Quadratkilometern östlich von Jerusalem vorsieht.
Seit dem 7. Oktober 2023 haben auch die Angriffe von Siedlern zugenommen.
Die israelischen Siedlungen werden nach internationalem Recht als illegal betrachtet, unabhängig davon, ob sie offiziell genehmigt sind oder nicht.
Aktuellen offiziellen israelischen Statistiken zufolge leben in Ostjerusalem etwa 370 Tausend Palästinenser und mehr als 230 Tausend israelische Siedler.
