US Government Issues Travel Warning for Venezuela Amid Economic Sanctions Review

Das US-Außenministerium hat am Samstag eine dringende Reisewarnung für Venezuela herausgegeben und rät amerikanischen Bürgern, das Land aufgrund der als "instabil" geltenden Sicherheitslage sofort zu verlassen.
In einer offiziellen Mitteilung erklärte das Ministerium, dass "bestätigte Berichte darauf hinweisen, dass bewaffnete Gruppen, bekannt als Collectivos, Straßensperren errichten und Fahrzeuge nach Hinweisen auf amerikanische Staatsangehörigkeit oder Unterstützung der USA durchsuchen", was eine direkte Gefahr für US-Bürger darstellt.
In einer bedeutenden wirtschaftlichen Ankündigung erklärte US-Finanzminister Scott Biesen, dass in den kommenden Tagen zusätzliche Sanktionen gegen Venezuela verhängt werden könnten, um den Ölverkauf zu erleichtern.
Biesen fügte hinzu, dass etwa fünf Milliarden Dollar an Sonderziehungsrechten des Internationalen Währungsfonds, die derzeit eingefroren sind, zur Unterstützung des Wiederaufbaus der venezolanischen Wirtschaft verwendet werden könnten.
Während eines Besuchs bei Winnebago Industries wies Biesen darauf hin, dass das Finanzministerium Änderungen prüft, die es ermöglichen würden, die Erlöse aus dem Verkauf von auf Schiffen gelagertem Öl nach Venezuela zurückzuführen, und betonte: "Wir werden die Sanktionen für das Öl aufheben, das verkauft wird".
Diese Entwicklungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem der Finanzminister plant, sich mit den Präsidenten des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank zu treffen, um die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit dieser Institutionen mit Venezuela zu erörtern, was den Weg für eine Lockerung der Wirtschaftssanktionen und eine Belebung der lokalen Wirtschaft ebnen könnte.
