Die Vereinigten Staaten haben ihr Engagement in Nigeria im vergangenen Jahr verstärkt, was mit der Rückkehr von Donald Trump ins Präsidentenamt zusammenfällt. Washington hat seine Erklärungen und Aktivitäten in Bezug auf die Sicherheits- und Religionslage im Land intensiviert.
Die US-Regierung hebt den Schutz der Christen als einen der Hauptgründe für ihr wachsendes Interesse hervor. Im Gegensatz dazu erklärt die nigerianische Regierung, dass die Gewalt nicht zwischen den Religionen unterscheidet, sondern mit komplexen lokalen Konflikten verbunden ist, die bewaffnete Gruppen und ethnische Spannungen umfassen.
Beobachter weisen darauf hin, dass der amerikanische Fokus auf Nigeria mit umfassenderen strategischen Zielen übereinstimmt, insbesondere angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen und investiven Rolle Chinas in Westafrika. Dies macht Abuja zu einem zentralen Akteur in den internationalen Beziehungen des Kontinents.
Analysten warnen, dass Nigeria vor der Herausforderung steht, seine internationalen Beziehungen sorgfältig zu steuern, um zu verhindern, dass es zum Schauplatz eines Machtkampfes zwischen Großmächten wird, während es gleichzeitig mit komplexen internen Problemen konfrontiert ist.