Macron, Starmer und Merz verurteilen Gewalt gegen Demonstranten im Iran

In der Erklärung von Präsident Emmanuel Macron, Premierminister Keir Starmer und Bundeskanzler Friedrich Merz heißt es:
"Wir sind tief besorgt über die Berichte über die Gewalt der iranischen Sicherheitskräfte und verurteilen die Tötung von Demonstranten aufs Schärfste. Wir fordern die iranischen Behörden auf, Zurückhaltung zu üben."
Diese Äußerungen erfolgen zwei Wochen nach den massiven Protesten im Iran, bei denen die Sicherheitskräfte in erheblichem Maße Gewalt angewendet haben, was zu zahlreichen Opfern geführt hat.
In diesem Kontext forderte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, eine zügige, unabhängige und transparente Untersuchung der Tötungen von Demonstranten. Er warnte auch vor der Unterbrechung des Internets, die die Verfolgung der Ereignisse behindert, und betonte die Notwendigkeit, die Verantwortlichen für die Verstöße gemäß internationalen Standards zur Rechenschaft zu ziehen.
