Argentina Designates Muslim Brotherhood Branches in Egypt, Jordan, and Lebanon as Terrorist Organizations
January 15, 202623 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Die argentinische Regierung hat offiziell die Zweige der Muslimbruderschaft in Ägypten, Jordanien und Libanon als terroristische Organisationen eingestuft, wie aus einer Erklärung des Büros von Präsident Javier Milei hervorgeht. Diese Entscheidung stellt einen bedeutenden Wandel in der Haltung Argentiniens gegenüber grenzüberschreitenden islamischen Gruppen dar.
Übereinstimmung mit den USA
Die Entscheidung Argentiniens fiel nur wenige Tage nach einem ähnlichen Schritt der Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump, der die Muslimbruderschaft, die 1928 in Ägypten gegründet wurde, als terroristisch klassifizierte. Dies zeigt eine politische und sicherheitspolitische Übereinstimmung zwischen den beiden Ländern in dieser Angelegenheit.
Sicherheitsbedenken und Warnung vor grenzüberschreitenden Aktivitäten
Die argentinische Regierung erklärte, dass ihre Entscheidung auf „verlässlichen offiziellen Berichten“ beruht, die auf die Beteiligung dieser Zweige an illegalen grenzüberschreitenden Aktivitäten, einschließlich terroristischer Handlungen und Aufrufen zu gewalttätigem Extremismus, hinweisen. Zudem wurden Verbindungen zu anderen terroristischen Organisationen festgestellt. Die Erklärung betonte, dass diese Aktivitäten ein „potenzielles Risiko für die nationale Sicherheit der Republik Argentinien“ darstellen, was die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen unterstreicht.
Fokus auf die Bekämpfung von Finanzierungsquellen
Zusätzlich erklärten die argentinischen Behörden, dass die Einstufung der Gruppe darauf abzielt, die Mechanismen zur Terrorismusprävention zu stärken, die frühzeitige Erkennung ihrer Aktivitäten zu ermöglichen und deren Geldgeber sowie Unterstützer zur Rechenschaft zu ziehen, um sicherzustellen, dass Mitglieder der Gruppe nicht der rechtlichen Verantwortung entkommen können.
Rückgang des regionalen Einflusses
Diese Entwicklung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Präsenz der Muslimbruderschaft in der Region erheblich zurückgeht, unter dem Druck zunehmender arabischer und internationaler Politiken. Die Gruppe wurde in mehreren bedeutenden arabischen Ländern, darunter Ägypten und Saudi-Arabien, als „terroristisch“ eingestuft, während Jordanien sie im vergangenen April offiziell verboten hat, was auf einen wachsenden politischen und sicherheitspolitischen Druck auf ihre Aktivitäten hinweist.
Breitere politische Auswirkungen
Analysten sind der Ansicht, dass die Entscheidung Argentiniens nicht nur eine interne Sicherheitsdimension hat, sondern auch breitere politische Auswirkungen zeigt, die die Ausrichtung der neuen Regierung in Buenos Aires an westlichen Politiken gegen als extremistisch eingestufte islamische Organisationen widerspiegeln und eine striktere Haltung in Sicherheits- und Antiterrorfragen betonen.
